Dies ist die ideale Anzahl von Spielern in deinem Kader.

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Wat voor coach ben jij? Gemäß Mike de Zwart in Podcast Nr. 2 ist es wichtig, darüber nachzudenken, welcher Typ Coach du sein möchtest. Er selbst verfolgt als Coach die Philosophie, dass...

Dies ist die ideale Anzahl von Spielern in deinem Kader.
Reinier Sierag

Reinier Sierag

3 Minuten Lesezeit

Was für ein Coach bist du?

Laut Mike de Zwart in Podcast Nr. 2 ist es wichtig, darüber nachzudenken, was für ein Coach du sein möchtest. Er selbst verfolgt die Philosophie: „kleine Teams, jeder spielt“ (hör dir zur Vollständigkeit die gesamte Podcast-Folge an). Klingt logisch, oder? Wenn du eine andere Philosophie hast (zum Beispiel, wenn es dir mehr ums Gewinnen geht), dann möchtest du vielleicht drei oder mehr Spieler hinzufügen.

Lasst uns gleich mal Tacheles reden: 12 Spieler sind ideal während der Saison. In der Praxis bedeutet das, dass du normalerweise mit 10 Spielern auf dem Feld stehst. Du willst vermeiden, weniger als 9 Spieler zu haben und mehr als 12.

Es lohnt sich, vor Beginn der Saison mit den Eltern Erwartungen abzustimmen. Familienwochenenden, Urlaube, getrennte Eltern in verschiedenen Städten, Transportprobleme, Geldmangel – es gibt viele Gründe, warum Eltern ein Spiel auslassen können. Der eine Elternteil tut das leichter als der andere. Wenn du hier im Vorfeld offen und transparent kommunizierst, kannst du zu Saisonbeginn eine bessere Einschätzung der durchschnittlichen Teilnahme treffen. Und anschließend eventuell Anpassungen in der Teamgröße und den Positionen vornehmen. Die Vereinbarungen, die du zu Beginn mit den Eltern triffst, ermöglichen es auch, während der Saison nochmals darauf zurückzukommen. ‚Hey, wir hatten doch vereinbart, dass…, was hat sich geändert?‘

Sei klar und wählerisch bei der Zusammenstellung deines Teams. Das bestimmt nämlich die Teamdynamik und den Spielspaß, aber auch die Umsetzung deiner eigenen Philosophie. Es ist zum Beispiel widersprüchlich, wenn du einerseits allen eine Chance geben möchtest, im Team zu spielen, und du deshalb 16 Spieler auf deinem Roster hast, während du in der Praxis mit 7 unzufriedenen Bankdrückern umgehen musst. Und das, während du eigentlich das Gegenteil erreichen wolltest. Sei also wachsam.

Turnier? Dann mehr Spieler hinzufügen

Spielst du ein Turnier mit beispielsweise 5 Spielen an einem Wochenende, dann möchtest du 4 bis 5 zusätzliche Spieler mitnehmen. Denk dabei hauptsächlich an Pitcher und Catcher. Oder an Spieler, die andere Positionen frei machen können, sodass du auf jeden Fall genug Bälle werfen lassen kannst. Es gibt nämlich eine Grenze, wie viele Bälle ein junger Pitcher pro Spiel, pro Tag und pro Wochenende werfen darf. Mach vorher eine kleine Rechnerei und schau dir die Regeln des DBV für dein Teamniveau an, und ob es für das Turnier keine anderen Regeln gibt.

Wenn du das Team und dich selbst herausfordern möchtest, ist ein Turnier die perfekte Gelegenheit, um richtig um den Sieg zu kämpfen und den Pokal zu holen. Also eine andere Philosophie im Vergleich zur regulären Saison zu wählen.

Coaching ist auch Networking

Es ist wichtig, gelegentlich daran zu denken, dass Coaching auch einen großen sozialen Aspekt hat. Es ist entscheidend, ein gutes Verhältnis zu anderen Trainern deines eigenen Vereins (und darüber hinaus) zu pflegen, da du häufig Kontakt zu ihnen hast. Gute Kommunikation und Vertrauen sind hierbei das A und O. Wenn du Spieler aus einem anderen Team „ausleihst“, müssen die anderen Trainer darauf vertrauen können, dass diese Spieler einen guten Platz und Spielzeit bekommen. Wenn du einem ausgeliehenen Spieler sagst, er solle anders schlagen oder werfen, dann ist die Wahrscheinlichkeit gering, dass der andere Trainer ihm beim nächsten Mal wieder anvertraut.

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